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	<title>nodemasters Gedankensphäre &#187; CDU</title>
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	<description>&#34;Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.&#34;</description>
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		<title>Zensursula Reloaded</title>
		<link>http://blog.nodemaster.de/2009/11/24/zensursula-reloaded/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 00:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Leyen]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangserschwernisgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schreckgespennst der Onlinecommunity ist wieder erwacht und bringt seinen unheilvollen Schatten über die Bits und Bytes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Zeit war es still um Frau v. d. Leyen. Nun, da die Ärztin und Mutter noch immer nicht Gesundheitsministerin ist, sondern diesen Posten an die FDP abtreten musste, möchte sie, dass sich die<a title="Netzgemeinde stärker an der Diskussion zum Thema Internetsperren beteiligt" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Von-der-Leyen-fordert-neue-Wege-in-der-Diskussion-um-Internet-Sperren-867012.html" target="_self"> Netzgemeinde stärker an der Diskussion zum Thema Internetsperren beteiligt</a>. Das hört sich nach einem netten Angebot an. Doch ich persönlich finde, dass diese Dame mittlerweile jegliche politische Glaubwürdigkeit verloren hat. Fassen wir es mal zusammen:</p>
<p><span id="more-493"></span></p>
<ol>
<li> Jegliche kritischen <a href="http://www.stern.de/digital/online/kinderporno-sperre-verfassungsrechtlich-sehr-kritisch-702014.html" target="_blank">Expertenmeinungen</a> zum Thema Internetsperren wurden von Ihr ignoriert. Hierbei handelt es sich insbesondere um verfassungsrelevante Einwände.</li>
<li>Eine <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank">Petition</a> mit mehr als 134.000 Mitzeichnern wurde von Ihr ignoriert. Die Petenten mit Kinderschändern gleichgesetzt.</li>
<li>Die Meinung der Bürgerrechtler wurde übergangen und die Personen diffamiert.</li>
<li>Frau v. d. Leyen tourte durch das ganze Land, und trichterte den treuen CDU Wählern ein, <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/die-demagogie-der-zensursula/" target="_blank">wie böse das Internet sei</a>. Dabei verbreitet sie Unwahrheiten um Ihre Thesen zu stützen.</li>
<li>Es wurden durch Ihr hinwirken <a href="http://chaos-darmstadt.de/cda/news/chaos-computer-club-veroeffentlicht-vertrag-zur-internetzensur-2013-bka-sperrliste-soll-geheim-bleiben" target="_self">geheime Verträge</a> mit Providern geschlossen.</li>
</ol>
<p>Ich weis nicht, wie Ihr das seht, aber ich habe den Eindruck, diese Dialogbereitschaft reicht von Ihr bis zum nächsten Baum. Immerhin sagt sie unumwunden, dass die Netzsperren nicht vom Tisch sind. Jedenfalls glaube ich Ihr mittlerweile kein Wort mehr. Die Art und Weise, wie sie sich mit von Ihrem Weltbild unterscheidenden Ansichten auseinandersetzt ist einer Volksvertreterin nicht würdig, furchtbar anmaßend und überheblich. Ich stelle mir allen ernstes die Frage, weshalb ich mit dieser Frau, die jeglichen Bezug zur Verfassung verloren hat, und unsere Grundrechte mit Füßen tritt in einen Dialog treten sollte?! Doch diese Frage hat sie bisher nicht beantwortet&#8230;</p>
<p>Und was hat die Familienministerin in der letzten Legislaturperiode für die Familien erreicht? Na? Wer weis es? Du? Ja, dann komm doch mal an die Kommentarfunktion und schreib es auf <img src='http://blog.nodemaster.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Die Piratenpartei ist im Internet &#8220;äußerst schwach&#8221; aufgestellt&#8230; Nicht!</title>
		<link>http://blog.nodemaster.de/2009/08/16/die-piratenpartei-ist-im-internet-auserst-schwach-aufgestellt-nicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 10:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Markert von Focus Online meint, die Piratenpartei sei im Internet äußerst schwach aufgestellt. Warum diese Aussage falsch ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Oliver Markert" href="http://www.focus.de/intern/impressum/autoren/?id=4651" target="_blank">Oliver Markert</a> stellt bei Focus Online eine ziemlich gewagte These auf. In seinem <a title="Podcast" href="http://www.focus.de/politik/videos/podcast-check/piraten-podcast-ein-digitales-armutszeugnis-sondergleichen_vid_12235.html" target="_self">Podcast</a>, welchen er &#8220;Ein digitales Armutszeugnis sondergleichen&#8221; betitelt, erläutert er:</p>
<blockquote><p>Für eine Partei die mit digitalen Themen Punkten will, sind die Piraten äußerst schwach aufgestellt.</p></blockquote>
<p><span id="more-376"></span></p>
<p>Das ist ziemlich erstaunlich, denn die meisten &#8220;Netizens&#8221;, sehen das anders. Aber nun gut, dass ist ein subjektiver Eindruck, den ich habe, und den eventuell andere ebenfalls Subjektiv teilen. Immerhin könnte man davon ausgehen, dass ein Focus-Reporter umfassend zu dem Thema recherchiert, bevor er eine so gewagte und vernichtende Aussage trifft. Wobei man ihm unstrittig zustimmen muss, ist dass der <a title="YouTube-Channel" href="http://www.youtube.com/piratenpartei" target="_blank">YouTube-Channel</a> der Piratenpartei ziemlich öde ist. Was ich aber ziemlich erstaunlich finde ist, dass Herr Markert sich deshalb zu folgender Aussage hinreißen lässt:</p>
<blockquote><p>Mit dieser Präsenz [bei Youtube] unterstreicht die Piratenpartei Ihren Ruf als Spaßpartei, die niemand ernst zu nehmen braucht.</p></blockquote>
<p>Von einem &#8220;Online-Autor&#8221; Jahrgang &#8217;80 würde man eigentlich erwarten, dass er mal ein wenig über den Tellerrand blickt, und weis, dass das Internet kein &#8220;Frontalmedium&#8221; mehr ist, wo sich die Rezipienten die Informationen an der Stelle abholen, wo sie für sie ausgeteilt wird. Im Gegensatz zu den anderen Parteien gibt es bei den Piraten nämlich eine große Menge engagierter Menschen, die Informationen selbständig ins Netz stellen, ohne dass diese erst von den Vorständen freigegeben werden müssten. Dies entspricht der Intention des Web 2.0. Man sollte davon ausgehen, dass ein &#8220;Online-Autor&#8221; die Methoden kennt, Informationen im Web 2.0 zu recherchieren. Herr Markert scheint allerdings zum einen nur Wahlkampf auf YouTube zu kennen, und zum anderen davon auszugehen, dass dieser nicht mit den Mitteln des Web 2.0 gemacht werden kann. Dabei wäre das vorgehen so einfach. <a title="YouTube besitzt eine Suche" href="http://www.youtube.com/results?search_query=piratenpartei" target="_blank">YouTube besitzt eine Suche</a>. Dort muss man lediglich &#8220;Piratenpartei&#8221; eingeben, und man erhält eine Menge interessanter Videos.</p>
<p>Doch wie sieht es grundsätzlich aus, mit der Positionierung der Piratenpartei im Internet? <a title="Alexa" href="http://www.alexa.com/siteinfo/piratenpartei.de" target="_blank">Alexa</a> gibt hierüber umfassend Auskunft, und kann von jedem zum recherchieren verwendet werden. Die Ergebnisse sind sehr verblüffend, weil sehr konträr zu den Erkenntnissen des Herrn Markert. Ich habe zunächst bei Google die jeweiligen Parteinamen eingegeben, die ich vergleichen wollte, und jeweils die Domain des ersten Treffers zum Vergleich bei Alexa verwendet. Leider kann man nur mit vier weiteren Seiten vergleichen. Daher beschränkte ich mich auf die SPD, die FDP, die Grünen und die CDU. Dazu ist anzumerken, dass die Piratenpartei erst mit der Europawahl richtig bekannt wurde. Die nun folgenden Zahlen sprechen für sich:</p>
<div id="attachment_382" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-382" title="Pageviews der Parteien" src="http://blog.nodemaster.de/wp-content/uploads/2009/08/pageviews.png" alt="Pageviews der Parteien" width="400" height="220" /><p class="wp-caption-text">Pageviews der Parteien</p></div>
<p>Die sogenannten &#8220;Pageviews&#8221; geben an, wie oft im globalen Vergleich eine Webseite aufgerufen wird. Es ist deutlich zu erkennen, welche Vorreiterrolle die Piratenpartei hier einnimmt. Laut Alexa ist der Prozentsatz der Pageviews in den letzten drei Monaten um 932% gestiegen. Interessant ist bei der Gesamtbetrachtung auch, dass bereits vor einigen Wochen der Blog <a title="Farbwolke" href="http://farbwolke.de/die-bundesparteien-1-im-design-check/" target="_blank">Farbwolke</a> das Design der Piratenpartei massiv bemängelt hat. Ich finde immer wieder sehr interessant, dass viele Designer der Auffassung sind, dass das wichtigste an einer Webseite das Design mit vielen Links, Videos und Bildern sei. Das Design der Piratenpartei Webseite ist schlicht, übersichtlich und nicht aufdringlich. Eigentlich sollte jeder Designer seit dem Erfolg von Google wissen, dass es exakt das ist, was die meisten Benutzer sehen wollen.</p>
<div id="attachment_383" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-383" title="Pageviews pro Benutzer der Parteien" src="http://blog.nodemaster.de/wp-content/uploads/2009/08/pageviewsperuser.png" alt="Pageviews pro Benutzer der Parteien" width="400" height="220" /><p class="wp-caption-text">Pageviews pro Benutzer der Parteien</p></div>
<p>Die Pageviews an sich sagen nicht viel über eine Webseite aus. Wichtig ist auch die Frage, wie viele Seiten auf der Webpräsenz sich ein Benutzer anschaut. Je interessanter und ansprechender eine Webseite ist, umso mehr Seiten schaut sich ein Benutzer an. Die Pageviews pro Benutzer sind daher ein wichtiges Indiz für die Relevanz und Qualität des Inhaltes der Webseiten. Auch in dieser Kategorie führt die Webseite der Piratenpartei und während die anderen Parteien mit der Relevanz und Qualität der Webseiten stagnieren, konnte die Piratenpartei in den letzten drei Monaten die Pageviews der Benutzer um 54% steigern.</p>
<div id="attachment_393" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-393" title="Verweildauer auf den Seiter der Parteien" src="http://blog.nodemaster.de/wp-content/uploads/2009/08/timeonsite1.png" alt="Verweildauer auf den Seiter der Parteien" width="400" height="220" /><p class="wp-caption-text">Verweildauer auf den Seiten der Parteien</p></div>
<p>Ein weiterer bedeutender Faktor für die Reichweite einer Webseite ist die durchschnittliche Verweildauer einzelner Benutzer auf einer Webpräsenz. Ist diese sehr gering, so ist davon auszugehen, dass der Benutzer die Seite zwar aufgesucht hat, die Seite, oder den Inhalt jedoch uninteressant fand. Ist die Verweildauer dagegen besonders hoch, so ist davon auszugehen, dass sich der Benutzer intensiver mit den Inhalten auseinandersetzt. Die Piratenpartei konnte die durchschnittliche Verweildauer Ihrer Leser in den letzten drei Monaten um 52% steigern, während die Anzahl der Bounces (Besucher, die nur eine einzelne Seite der Webpräsenz ansehen) in der gleichen Zeit um 14% gesenkt wurde. Was in dieser letzten Grafik besonders interessant ist, ist dass die FDP auf zweiter Stelle nach der Webseite der Piratenpartei steht. Laut dem oben genannten Farbwolke-Blog ist das jedoch designtechnisch die schlimmste Webseite. Auch hier kann man also erkennen, dass es dem Wähler mehr auf Inhalte als bunte Bildchen ankommt.</p>
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		<title>Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten in Wesseling</title>
		<link>http://blog.nodemaster.de/2009/08/14/podiumsdiskussion-mit-den-burgermeisterkandidaten-in-wesseling/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 20:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu den kommenden Kommunalwahlen sind in Wesseling leider noch keine Piraten wählbar. Aus diesem Grund folgte ich einer Einladung der Wählergemeinschaft W I R / Freie Wähler Wesseling. Diese haben alle Bürgermeisterkandidaten zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Anwesend waren Hans-Peter Haupt von der CDU, Sabine Geyr von der SPD, Sascha Jügel von den Linken und Marie-Therese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den kommenden Kommunalwahlen sind in Wesseling leider noch keine Piraten wählbar. Aus diesem Grund folgte ich einer Einladung der Wählergemeinschaft <a title="W I R / Freie Wähler Wesseling" href="http://www.wir-fww.de/" target="_blank">W I R / Freie Wähler Wesseling</a>. Diese haben alle Bürgermeisterkandidaten zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.</p>
<p><span id="more-352"></span></p>
<p>Anwesend waren <a title="Hans-Peter Haupt" href="http://www.cdu-wesseling.de/" target="_blank">Hans-Peter Haupt</a> von der CDU, <a title="Sabine Geyr" href="http://www.sabinegeyr.de/html/-1/welcome/index.html" target="_blank">Sabine Geyr</a> von der SPD, <a title="Sascha Jügel" href="http://www.dielinke-wesseling.de/ueber_uns/wahlen_und_kandidaten/der_buergermeisterkandidat/" target="_blank">Sascha Jügel</a> von den Linken und <a title="Marie-Therese Kutzer" href="http://www.gruenewesseling-fraktion.de/ortsverband/wahl2009.php?site=1&amp;langtext=10#10" target="_blank">Marie-Therese Kutzer</a> von den Grünen. Nicht anwesend war die FDP, sowie der zweite Bürgermeisterkandidat der CDU. Die Wählergemeinschaft W I R / Freie Wähler Wesseling stellt keinen Bürgermeisterkandidaten.</p>
<p>Das wohl interessanteste: Die CDU in Wesseling macht Wahlkampf für zwei Bürgermeister. Der seit 1999 im Amt befindliche Bürgermeister Günter Ditgens war bis Ende letzten Jahres der einzige Kandidat der CDU. Doch leider sprach ihm seine <a title="Partei nicht das Vertrauen aus" href="http://www.rhein-erft-online.ksta.de/html/artikel/1228404079348.shtml" target="_blank">Partei nicht das Vertrauen aus</a>. Plötzlich stand die CDU ohne Bürgermeisterkandidaten da. Hans-Peter Haupt wurde daher als Bürgermeisterkandidat aufgestellt. Dies jedoch hindert Herrn Ditgens nicht daran weiterhin Wahlkampf zu betreiben und sich zu bewerben. Auf der Podiumsdiskussion wurde erläutert, dass Herr Ditgens daher eigentlich von der Partei ausgeschloßen werden müsste [Anm.: Kann das jemand bestätigen?]. Ob ein entsprechendes Verfahren eingeleitet wurde, konnte von der CDU nicht bestätigt werden.</p>
<p>Nach Meinung vieler Anwesender ist die Kommunalpolitik in den letzten zehn Jahren am Bürger vorbei, von oben herab abgehandelt worden. Jemand merkte an, dass die Bürger bisher verwaltet wurden, statt mit Ihnen und für sie Politik zu machen. Aus diesem Grund gründete sich auch die Wählergemeinschaft. Das führte offensichtlich auch dazu, dass sich alle anwesenden Kandidaten einhellig dafür aussprachen, dass mit Ihnen als Bürgermeister(in) eine bürgernähere Politik realisiert würde. Dies ist ein großer Achtungserfolg für die Wählergemeinschaft, da dies eines Ihrer wichtigsten Anliegen ist.</p>
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		</item>
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		<title>Im Auge des Orkans</title>
		<link>http://blog.nodemaster.de/2009/08/05/im-auge-des-orkans/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 10:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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		<category><![CDATA[Diskontinuität]]></category>
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		<description><![CDATA[Minister zu Guttenberg möchte demnach erreichen, dass das Gesetz der Diskontinuität zum Opfer fällt. Die Süddeutsche hält es für ein Winkelzug um Ministerin von der Leyen eins auszuwischen. Dadurch bedingt gibt es bei einigen Netzaffinen Leuten bereits ein erleichtertes Aufatmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Artikel in der <a title="Süddeutschen" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/567/483017/text/" target="_blank">Süddeutschen</a> gibt Verschwörungstheoretikern frisches Futter. Minister zu Guttenberg möchte demnach erreichen, dass das Gesetz der Diskontinuität zum Opfer fällt. Die Süddeutsche hält es für einen Winkelzug um Ministerin von der Leyen eins auszuwischen. Dadurch bedingt gibt es bei einigen netzaffinen Personen bereits ein erleichtertes Aufatmen.<span id="more-230"></span></p>
<p>Die Idee, dass Bundespräsident Köhler eventuell angedeutet hat, dass er das <a title="Gesetz nicht ausfertigen wird" href="http://www.internet-law.de/2009/08/die-verschworungstheorien-um-das.html" target="_blank">Gesetz nicht ausfertigen werde</a>, halte ich leider für sehr unwahrscheinlich. <a title="Fefe's Blog" href="http://blog.fefe.de/?ts=b48640b1" target="_blank">Fefe&#8217;s Blog</a> kann man weitere Theorien entnehmen. Worin ich mit ihm einer Meinung bin ist die Tatsache, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass Minister zu Guttenberg damit das Gesetz blockieren möchte. Er war von Anfang an daran beteiligt, und hat es auch scharf verteidigt. Andere haben die Argumentation teilweise <a title="aufgegriffen" href="http://unkreativ.net/wordpress/?p=7099" target="_blank">aufgegriffen</a>. So gibt es Überlegungen, ob die Verzögerung ein abgekartetes Spiel ist, um Sperrgegnern nicht in die Hände zu spielen, da das BKA keine Seiten mit Kinderpornografie übermitteln könne. Und sich auch keiner mit einem eventuellen Overblocking ins Fettnäpfchen setzen möchte.</p>
<p>Ich möchte an diese Stelle die Vermutung ins Spiel bringen, dass die CDU nun einfach etwas Vorsichtiger geworden ist. Die &#8220;Netzaktivisten&#8221; werden nicht mehr auf die leichte Schulter genommen. Denn was würde passieren, wenn die ersten Personen ahnungslos vor einem STOPP-Schild sitzen? Sie werden das Internet bemühen um sich Klarheit darüber zu verschaffen, was genau diese STOPP-Seite ist. Es liegt jedoch in der Natur der Sache, dass das Internet von den Personen dominiert wird, die sich gegen dieses Vorgehen stemmen. Es ist also anzunehmen, dass die Einführung der Infrastruktur so kurz vor den Wahlen etliche Leute in die weit geöffneten Arme des <a title="AK Zensur" href="http://ak-zensur.de/" target="_blank">AK Zensur</a>, <a title="netzpolitik.org" href="http://netzpolitik.org/" target="_blank">netzpolitik.org</a> oder, was für die CDU am schlimmsten wäre, in die Arme der <a title="Piratenpartei" href="http://www.piratenpartei.de" target="_blank">Piratenpartei</a> treibt. Das könnte kurz vor den Wahlen in einem Desaster für die CDU enden.</p>
<p>Darüberhinaus ist es den meisten mittlerweile bewusst, dass die Einführung der Sperrlisten mit Argusaugen beobachtet wird. Sollte hierbei auch nur ein klitzekleiner Fehler unterlaufen, so werden sich die anderen Parteien, und auch die Netzaktivisten darauf stürzen und es nach allen Regeln der Kunst ausschlachten. Im aktuellen Sommerloch, so kurz vor den Wahlen, ist das ein erhebliches Risiko. Daher wird auf Zeit gespielt. Die Nebelkerze, dass das Gesetz eventuell vor Einführung obsolet würde soll einige Netzaktivisten beruhigen. Das das Gesetz jedoch aller voraussicht nach nicht verfallen wird, wurde bereits von anderen <a title="eingeräumt" href="http://www.internet-law.de/2009/08/verfallt-das-sperrgesetz.html" target="_blank">eingeräumt</a>.</p>
<p>Die CDU hat sich für die Bundestagswahl in Windeseile geschickt ein Auge im Orkan konstruiert. Doch spätestens nach der Bundestagswahl wird die Sau wieder durch das Global Village getrieben. Daran besteht kein Zweifel.</p>
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		<title>CDU Wesseling &#8211; Mitglied schlägt Kooperation mit Piraten vor&#8230;</title>
		<link>http://blog.nodemaster.de/2009/07/10/cdu-wesseling-mitglied-schlagt-kooperation-mit-piraten-vor/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 11:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Wesseling]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hatte die Morgan-Crew Köln/Bonn Ihr Crewtreffen in der Gaststätte zum Römer's in Wesseling. Plötzlich tauchte die CDU Wesseling auf. Der Wirt wird ein Piratenpartei T-Shirt von mir bekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hatte die <a title="Morgan-Crew Köln/Bonn" href="http://wiki.piratenpartei.de/Crew:Morgan" target="_self">Morgan-Crew Köln/Bonn</a> Ihr Crewtreffen in der Gaststätte zum Römer&#8217;s in Wesseling. Dafür hatten wir extra einen Tisch im Hinterzimmer reserviert. Plötzlich tauchte die CDU Wesseling auf. Als ich ankam waren einige Piraten schon zugegen. Der Wirt fragte mich, ob er auch ein Piratenpartei T-Shirt bekäme. Ich werde ihm definitiv eins schenken.</p>
<p><span id="more-90"></span></p>
<p>Die CDU in Wesseling hatte offenbar ebenfalls den Entschluss gefasst einen Stammtisch im Hinterzimmer des Römer&#8217;s abzuhalten. Dummerweise hatten sie keinen Tisch reserviert. Die Piraten sind Orange. Die CDU (mittlerweile) teilweise auch. Es war daher kaum verwunderlich, dass sich einige CDU-Mitglieder zunächst zu uns verirrt haben, und verwirrt zum nächsten Tisch taperten. Irgendwann stellte die CDU ein Fähnchen auf deren Tisch, um die Fronten zu klären. Da wir leider kein Fähnchen hatten, hissten wir kurzerhand die Piratenflagge über unserem Tisch.</p>
<p>Unfreiwillig nahmen die CDU Mitglieder also eine Zeitlang an unserem Crewtreffen teil, denn wir saßen direkt Tisch an Tisch. Da die CDU leider nicht so transparent arbeitet, wie die Piratenpartei, versuchten deren Mitglieder den Wirt dahingehend zu bearbeiten, dass er uns aus dem Hinterzimmer komplimentiert. Der Wirt hielt entschieden dagegen. Daher an dieser Stelle auch ein großes Lob und ein dickes Dankeschön an diesen. Und natürlich, wie angekündigt ein Piraten T-Shirt. Schlussendlich fragte er uns dennoch und ein Mitglied der CDU teilte uns mit, es gehe nur um die Planung einer Familienfeier, die er leider nicht zu Hause vornehmen könne. Dies wollten wir nicht so recht glauben, aber wir zeigten guten Willen, begaben uns hinaus und führten unser Crewtreffen im Vorraum weiter.</p>
<p>Zwischenzeitlich gab es einige interessante Gespräche mit CDU-Mitgliedern. Da es ja so schön sei junge, politisch aktive Menschen zu sehen bot man uns an, man könne in Zukunft ja vielleicht mal gemeinsam etwas machen. An diesem Punkt ging mir ein Licht auf. Vermutlich kennen die wenigsten der Wesselinger CDU-Mitglieder die Piraten überhaupt. Ich denke, es gab einige wenige Anwesende, die genau wussten, dass die Schnittmenge der politischen Ziele zwischen der Piratenpartei und der CDU nahezu Null beträgt. Der Rest nahm uns als engagierte junge Menschen wahr. Wir betrieben ein wenig Aufklärung, verteilten Flyer und mit einem CDU-Mitglied sprachen wir ca. eine Viertelstunde über unsere Anliegen.</p>
<p>Ich wohne erst wenige Monate in Wesseling, aber eines ist klar. Wesseling ist so schwarz, dass es schon fast ein schwarzes Loch sein könnte. Man scheint sich seiner Sache hier sehr sicher zu sein, und ein wenig auf seinen Lorbeeren zu ruhen. Offenbar geht man davon aus, dass am Rand der CDU-Singularität alles aufgesogen wird, was den politischen Ereignishorizont überschreitet. Doch auch hier wird die CDU von der Technik überholt. Daher machen wir uns nun mit Überlichtgeschwindigkeit klar zum Ändern!</p>
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