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	<title>nodemasters Gedankensphäre &#187; Piratenpartei</title>
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	<description>&#34;Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.&#34;</description>
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		<title>Der Einfluß der Motivation auf die Entfernung von Kinderpornografie im Internet</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 12:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT-Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpornografie]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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		<description><![CDATA[Tyler Moore und Richard Clayton haben ein interessantes Skript veröffentlicht (The Impact of Incentives on Notice and Take-down). Dabei kommen Sie zu dem Schluß, dass die Motivation ein sehr wichtiger Garant für den Erfolg darstellt. Offenbar gilt hier das alte Sprichwort: "Man muss nur wollen."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tyler Moore und Richard Clayton haben ein interessantes Skript veröffentlicht (<a title="The Impact of Incentives on Notice and Take-down" href="http://weis2008.econinfosec.org/papers/MooreImpact.pdf" target="_blank">The Impact of Incentives on Notice and Take-down</a>). Darin beschäftigen Sie sich eingehen mit der Maß der Motivation und dessen Auswirkung auf sogenannte &#8220;Notice and Take-down System&#8221;. Dabei kommen Sie zu dem Schluß, dass die Motivation einen sehr wichtiger Garant für den Erfolg darstellt. Offenbar gilt hier das alte Sprichwort: &#8220;Man muss nur wollen.&#8221;<span id="more-588"></span></p>
<p>Das sogenannte &#8220;Notice and Take-down System&#8221; (NTD) unterstützt die Annahme, dass ein ISP / Forenbetreiber, etc. nicht alle Inhalte vor deren Veröffentlichung prüfen kann. Man erwartet allerdings, dass er diesen Inhalt entfernt, sobald er positive Kenntnis von einem illegalen Inhalt bekommt. Bemerkt man selbst einen illegalen Inhalt, so informiert man den ISP, und er kümmert sich um den Rest.</p>
<p>Hierbei gibt es verschiedene Ansätze. Moore und Clayton haben untersucht, wie schnell dieses Systeme funktionieren. Dabei haben sie eine interessante Erkenntnis zu Tage gefördert. Je mehr man einen illegalen Inhalt entfernen möchte, und desto mehr Mittel und Zeit man investiert, umso schneller werden diese Inhalte entfernt. Phishing-Seiten werden extrem schnell vom Netz genommen. Dies liegt daran, das Banken ein großes Interesse daran haben einen Schaden von sich abzuwenden.</p>
<p>Je nach Art der Phishingtechnologie ergibt sich ein Median für die Entfernung von untersuchten Phishingseiten zwischen 0 und 26 Stunden, bei einem Mittel von etwa 96 Stunden bei der fortschrittlichsten Technologie. Anders sieht es jedoch bei Seiten aus, die versuchen Menschen anzuwerben, um dem Anwerber Geld zu überweisen (sog. Mules). Dies ist in der Regel das Geld von kompromittierten Bankkonten, deren Besitzer auf Phishing hereingefallen sind. Dieses Geld wird anschließend von den &#8220;Mules&#8221; z. B. per Western Union an die Phishingseitenbetreiber weitergeleitet, nachdem Sie einen Teilbetrag für sich abgezwackt haben.</p>
<p>Bei diesen &#8220;Mule-recruitment&#8221; Webseiten handelt es sich um einen Prozess, der nicht mehr von den Banken selbst abhängt. Daher wird hiergegen offenbar weniger unternommen. Die Motivation einzelner Banken ist nicht so groß, wie bei einer Phishingseite, die aussieht, als sei sie der Bank zugehörig. Moore und Clayton unterstellen sogar, dass die Banken eventuell nicht der Konkurrenz in die Hände spielen wollen. Daher liegt hier die Erreichbarkeit der Webseiten bei einem Median von 188 Stunden mit einem Durchschnitt von ca. 310 Stunden.</p>
<p>Über die Jahre hinweg wurde das entfernen von Phishingseiten immer effizienter. Heutzutage ist es ein Standardprozedere. Die Reaktionszeiten werden immer besser, und ISPs handeln immer zügiger. Jedoch bedienen sich die Banken in den seltensten Fällen der Behörden eines Landes. Die Motivation der Banken ist so groß, dass sie einen schnellen und effizienten Weg gefunden haben ihre Anliegen zu verfolgen. Das Vorgehen von Phishingseitenbetreibern ist offensichtlich. Warum also nicht direkt an der Wurzel anpacken und die Webseite umgehend entfernen lassen. Damit ist allen Beteiligten (selbst den Bankkunden) am ehesten geholfen. Eine Stafverfolgung ist auch danach noch möglich.</p>
<p>Was hat dies alles jedoch mit dem Thema Kinderpornografie zu tun? Moore und Clayton haben hierbei einen vollkommen anderen Ansatz entdeckt. Statt die Webseiten direkt und umgehend beim ISP löschen zu lassen wird in der Regel zunächst mal ein furchtbar langsamer bürokratischer Apparat in Gang gesetzt. Als Argument scheint in Großbritannien das Argument herzuhalten: &#8220;Man möchte anderen Leuten nicht auf die Füße treten.&#8221; Dies ist ein trauriges Argument, welches ich während der Netzsperren-Debatte in Deutschland auch mehrere Male gehört habe.</p>
<p>Durch die geringe Motivation verfallen alle in eine gewisse starre, in der sich nichts mehr tut. Man habe getan, was man tun könne. Ab hier ist es die Angelegenheit eines anderen Landes. Das führt dazu, dass Seiten mit Kinderpornografie erst nach 288 Stunden (Median) entfernt werden. Das Mittel liegt bei 719 Stunden. Vier Wochen nach der Meldung sind ca. 38% der Kinderpornografischen Seiten weiterhin Online (im Vergleich: 12,5% der Phishingseiten). Nach sechs Wochen sind noch 20% der kinderpornografischen Webseiten verfügbar (10,4% der Phishingwebseiten).</p>
<p>Prinzipiell könnte man von den Banken also lernen, wie es schneller geht. Man müsste lediglich neben der Polizei zusätzlich den ISP informieren. Es ist alles nur eine Frage der Motivation, die bei Kinderpornografie offenbar leider nicht sehr ausgeprägt ist.</p>
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		<title>Die Minarett-Problematik</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 22:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Minarett]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Volksabstimmung zum Verbot von Minaretten an Moscheen in der Schweiz schwappt die Diskussion nach Deutschland herüber. Jeder hat eine eigene Meinung dazu, und immer wieder dreht es sich um ein Thema. Angst vor Islamisierung vs. demokratisch garantierter Religionsfreiheit]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Volksabstimmung zum Verbot von Minaretten an Moscheen in der Schweiz schwappt die Diskussion nach Deutschland herüber. Jeder hat eine eigene Meinung dazu, und immer wieder dreht es sich um ein Thema. Angst vor Islamisierung vs. demokratisch garantierter Religionsfreiheit.<span id="more-571"></span></p>
<p>Interessant ist hierbei, dass die einflußreichsten Islamisten eine &#8220;<a title="Botschaft der ruhe" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/bild-664337-37087.html" target="_blank">Botschaft der Ruhe</a>&#8221; senden, und die Islamisten dazu auffordern &#8220;<a title="mit legalen Mitteln dagegen zu demonstrieren" href="http://www.stern.de/politik/ausland/volksabstimmung-in-der-schweiz-minarett-verbot-schockiert-islamvertreter-1525833.html" target="_blank">mit legalen Mitteln dagegen zu demonstrieren</a>&#8220;. Der Ton bei einigen deutschen Politikern hingegen ist etwas schriller. Bosbach von der CDU mutmaßt sogar, &#8220;<a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/minarett-verbot-schweizer-votum-loest-deutschen-streit-aus_aid_458601.html" target="_blank">dass einige Großbauvorhaben geplant werden, um zu zeigen, wie stark der Islam in Deutschland inzwischen geworden ist</a>&#8220;. Als Demokrat macht mich diese Diskussionen regelmäßig sehr betroffen. Auch, wenn ich als Antitheist nicht an ein höheres Wesen glaube, so garantiert unser Grundrecht jedem Menschen selbst zu entscheiden, ob er an einen Vater, einen Sohn und einen heiligen Geist glaubt, die alle trotzdem irgendwie eine Person sind (s. <a title="Dreifaltigkeit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeit" target="_blank">Dreifaltigkeit</a>). Oder lieber an einen Propheten, der behauptet, über Jahre hinweg die Verse der göttlichen Offenbarung <a title="diktiert" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islam#Die_Entstehung_des_Islam" target="_blank">diktiert</a> bekommen zu haben. Wohlgemerkt von einem &#8220;Wesen&#8221;, das außer ihm sonst niemand bemerkte&#8230;</p>
<p>Ich kann es nicht nachvollziehen, dass man an soetwas glaubt, aber das Grundgesetzt der Bundesrepublik Deutschland garantiert allen Personen die Religionsfreiheit. Und das aus gutem Grund. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Religion, beziehungsweise die Annamhe es gebe eine &#8220;falsche Religion&#8221;, oftmals der (vorgehaltene) Grund für sinnloses Morden und furchtbares Foltern war.</p>
<p>Doch abgesehen von diesen Punkten wundere ich mich als Antitheist auch ein wenig über die Legitimität der Diskussion. Was unterscheided die eine Religion von einer anderen? Warum darf die eine Religion Kirchtürme errichten, die andere aber keine Minarette? Dieser Wiederspruch blieb auch dem &#8211; der katholischen Kirche nahestehenden &#8211; CSU-Europaabgeordneten Bernd Posselt nicht verborgen: &#8220;<a title="Wer heute Minarette verbietet, wird morgen Kirchtürme schleifen und Kreuze abhängen." href="http://www.kath.net/detail.php?id=24748" target="_blank">Wer heute Minarette verbietet, wird morgen Kirchtürme schleifen und Kreuze abhängen</a>&#8220;. Wie recht er damit haben könnte verdeutlichen Erhebungen der <a title="Forschungsgruppe Weltanschaungen in Deutschland" href="http://fowid.de" target="_blank">Forschungsgruppe Weltanschaungen in Deutschland</a>. Bereits seit Jahren schwinden sowohl der evangelischen, als auch der katholischen Kirche die Mitglieder. Mitgliederstärker wurde zwar auch die muslimische Gemeinde, allerdings steigen die &#8220;Mitgliederzahlen&#8221; (falls man es so nennen mag) bei den Konfessionslosen deutlich schneller. Mittlerweile gibt es in Deutschland mehr Konfessionslose als Evangelisten bzw. Katholiken.</p>
<p>Was die steigenden Mitgliederzahlen der Muslime angeht, so ist folgende Bemerkung in der Erhebung <a title="Religionszugehoerigkeit Bevoelkerung, 1950-2008" href="http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Religionszugehoerigkeit_Bevoelkerung__1950-2008.pdf" target="_blank">Religionszugehoerigkeit Bevoelkerung, 1950-2008</a> sehr interessant:</p>
<blockquote><p>Die Angaben zu den Muslimen gelten als zu hoch, da sich nach empirischen Untersuchungen nur 20 % bis maximal 50 % der rund 3,2 Millionen Migranten, die als Muslime eingestuft werden &#8211; da sie aus einem „überwiegend muslimischen Land“ stammen -, als religiöse Muslime zu bezeichnen sind.</p></blockquote>
<p>Soviel also zu dem ungeheuren Wachstum der muslimischen Gemeinde. Es ist ein Problem, welches sich der deutsche Verwaltungsapparat selbst gebaut hat.</p>
<p>Dennoch, die Aufklärung scheint also langsam in den Köpfen anzukommen. Ich habe dazu keine belastbaren Zahlen aus der Schweiz gefunden. Aber vielleicht ist es dort ähnlich. Einige der Stimmen beim Volksentscheid könnten sich also nicht gegen den Islam, sondern schlichtweg grundsätzlich gegen Religion gerichtet haben. Es wäre interessant zusätzlich über Kirchtürme abzustimmen. <img src='http://blog.nodemaster.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Zensursula Reloaded</title>
		<link>http://blog.nodemaster.de/2009/11/24/zensursula-reloaded/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 00:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Leyen]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangserschwernisgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schreckgespennst der Onlinecommunity ist wieder erwacht und bringt seinen unheilvollen Schatten über die Bits und Bytes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Zeit war es still um Frau v. d. Leyen. Nun, da die Ärztin und Mutter noch immer nicht Gesundheitsministerin ist, sondern diesen Posten an die FDP abtreten musste, möchte sie, dass sich die<a title="Netzgemeinde stärker an der Diskussion zum Thema Internetsperren beteiligt" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Von-der-Leyen-fordert-neue-Wege-in-der-Diskussion-um-Internet-Sperren-867012.html" target="_self"> Netzgemeinde stärker an der Diskussion zum Thema Internetsperren beteiligt</a>. Das hört sich nach einem netten Angebot an. Doch ich persönlich finde, dass diese Dame mittlerweile jegliche politische Glaubwürdigkeit verloren hat. Fassen wir es mal zusammen:</p>
<p><span id="more-493"></span></p>
<ol>
<li> Jegliche kritischen <a href="http://www.stern.de/digital/online/kinderporno-sperre-verfassungsrechtlich-sehr-kritisch-702014.html" target="_blank">Expertenmeinungen</a> zum Thema Internetsperren wurden von Ihr ignoriert. Hierbei handelt es sich insbesondere um verfassungsrelevante Einwände.</li>
<li>Eine <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank">Petition</a> mit mehr als 134.000 Mitzeichnern wurde von Ihr ignoriert. Die Petenten mit Kinderschändern gleichgesetzt.</li>
<li>Die Meinung der Bürgerrechtler wurde übergangen und die Personen diffamiert.</li>
<li>Frau v. d. Leyen tourte durch das ganze Land, und trichterte den treuen CDU Wählern ein, <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/die-demagogie-der-zensursula/" target="_blank">wie böse das Internet sei</a>. Dabei verbreitet sie Unwahrheiten um Ihre Thesen zu stützen.</li>
<li>Es wurden durch Ihr hinwirken <a href="http://chaos-darmstadt.de/cda/news/chaos-computer-club-veroeffentlicht-vertrag-zur-internetzensur-2013-bka-sperrliste-soll-geheim-bleiben" target="_self">geheime Verträge</a> mit Providern geschlossen.</li>
</ol>
<p>Ich weis nicht, wie Ihr das seht, aber ich habe den Eindruck, diese Dialogbereitschaft reicht von Ihr bis zum nächsten Baum. Immerhin sagt sie unumwunden, dass die Netzsperren nicht vom Tisch sind. Jedenfalls glaube ich Ihr mittlerweile kein Wort mehr. Die Art und Weise, wie sie sich mit von Ihrem Weltbild unterscheidenden Ansichten auseinandersetzt ist einer Volksvertreterin nicht würdig, furchtbar anmaßend und überheblich. Ich stelle mir allen ernstes die Frage, weshalb ich mit dieser Frau, die jeglichen Bezug zur Verfassung verloren hat, und unsere Grundrechte mit Füßen tritt in einen Dialog treten sollte?! Doch diese Frage hat sie bisher nicht beantwortet&#8230;</p>
<p>Und was hat die Familienministerin in der letzten Legislaturperiode für die Familien erreicht? Na? Wer weis es? Du? Ja, dann komm doch mal an die Kommentarfunktion und schreib es auf <img src='http://blog.nodemaster.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>JuLis vs. Piratenpartei</title>
		<link>http://blog.nodemaster.de/2009/09/21/julis-vs-piratenpartei/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 19:22:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[JuLis]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenspot]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Die JuLis erstellten ein humorvolles Wahlkampfvideo. Die Piraten antworten prompt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die JuLis haben das Web 2.0 für sich entdeckt. Sie versuchen mit einem humorvollen Video über typische Vorurteile gegen JuLis und Jung-FDPler bei den Wählern zu punkten.</p>
<p><span id="more-439"></span></p>
<p>In dem Video &#8220;Die reine Wahrheit&#8221; greifen sie das Vorurteil des verwöhnten, aufstrebenden Jugendlichen von gutverdienenden Eltern satirisch auf. Doch wie es während des Wahlkampfes so üblich ist, gibt es einige entscheidende Wahlkampfpunkte zum Schluß des Videos.</p>
<p style="text-align: center;"><span class="youtube">
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</object>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=MT0e2XMtV3U&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=MT0e2XMtV3U</a></p></p>
<p style="text-align: left;">Seit dem <a href="http://wiki.piratenpartei.de/images/b/b5/Arguliner.Piratenpartei_03.pdf" target="_blank">Arguliner der JuLis</a> gegen die Piratenpartei ist es kein Geheimnis mehr, dass die JuLis sich ein wenig angegriffen fühlen, weil die Piraten nun die Bürgerrechtsthemen bearbeiten. Die JuLis sind der Ansicht, dass es typische FDP-Themen sind. Kein Wunder also, dass sie versuchen, es der Piratenpartei  im Web 2.0 gleichzutun und bei den jungen Wählern zu punkten. Die FDP wird als die Rettung vor dem Überwachungswahn dargestellt. Was in diesem Video jedoch verschwiegen wird, ist dass einige sehr brisante, freiheitseinschränkende Gesetze von der FDP mitbeschloßen wurden. Doch das Netz vergisst nichts. Daher ist es kaum verwunderlich, dass sich einige Piraten bereits daran gemacht haben diese Aussagen richtig zu stellen. In dem Video &#8220;Die ganze Wahrheit ist ganz anders!&#8221; stellen sich einige Piraten auf ebenso humorvolle Weise als nerdige Computerfreaks vor.</p>
<p style="text-align: center;"><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=JKW7LvhtWmU&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=JKW7LvhtWmU</a></p></p>
<p>Diese Videos könnten als der erste richtige (wenn auch humorvolle) Schlagabtausch zum Onlinewahlkampf in die Annalen der Bundesrepublik Deutschland eingehen. Ich bin sehr gespannt, ob die JuLis, oder gar andere Parteien nochmal kontern werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Prügelnde Polizisten und erkennungsdienstliche Behandlungen</title>
		<link>http://blog.nodemaster.de/2009/09/15/prugelnde-polizisten-und-erkennungsdienstliche-behandlungen/</link>
		<comments>http://blog.nodemaster.de/2009/09/15/prugelnde-polizisten-und-erkennungsdienstliche-behandlungen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 19:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit statt Angst]]></category>
		<category><![CDATA[FSA09]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin noch nicht lange politisch aktiv. Dennoch war ich schon immer überzeugter Demokrat. Darüberhinaus habe ich die Polizei bisher immer als &#8220;Freund und Helfer&#8221; wahrgenommen. Nur der Staat hat die Legitimation durch die Exekutive physische Gewalt auszuüben. Hierbei gilt die Rechtsstaatlichkeit. Die Anwendung der Gewalt muss zum einen verhältnismäßig und zum anderen Nachvollziehbar sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin noch nicht lange politisch aktiv. Dennoch war ich schon immer überzeugter Demokrat. Darüberhinaus habe ich die Polizei bisher immer als &#8220;Freund und Helfer&#8221; wahrgenommen. Nur der Staat hat die Legitimation durch die Exekutive physische Gewalt auszuüben. Hierbei gilt die Rechtsstaatlichkeit. Die Anwendung der Gewalt muss zum einen verhältnismäßig und zum anderen Nachvollziehbar sein. Transparenz ist hier ein sehr wichtiger Begriff. Denn die Legitimation für das Gewaltmonopol geht, wie alle Macht, vom Volke aus. Insbesondere der Rechtsweg muss hier immer beschreitbar sein. Es ist eigentlich ein sehr simpler Deal: &#8220;Die Bürger verzichten darauf sich gegenseitig die Rübe einzuschlagen, und bestimmen dafür jemanden der es darf. Dieser muss über seine Tätigkeit Rechenschaft ablegen. Dadurch wird verhindert, dass diese Macht mißbräuchlich und willkürlich angewendet wird.&#8221;<br /><span id="more-414"></span></p>
<p>Ich war bis vor kurzem nie auf Demonstrationen und habe mich immer gefragt, warum es einige Personen gibt, die ständig auf Krawall mit der Polizei aus sind. Ich muss zugeben, in meiner Denkweise bin ich immer davon ausgegangen, dass die Polizei Ihr Gewaltmonopol nicht mißbräuchlich einsetzt. Die Tatsache, dass gegen diese steinewerfenden Krawallmachen rechtsstaatlich, mit angemessener Härte vorgegangen werden muss schien mit selbstverständlich. Ich kann mich sogar ein Stück weit in die problematische Situation der Polizei hineinversetzen. Denn während meines Grundwehrdienstes in der Bundeswehr gab es einen Nachmittag, während dem ich in einer vergleichbaren Situation steckte.</p>
<p>Ich war beim Bundesministerium der Verteidigung stationiert, und war es gewohnt, dass immer mal wieder Bombendrohungen eingingen, und wir ausrücken mussten, um die Kaserne zu sichern. Doch ein Wachdienst sollte anders sein. Wir wurden schon früh eingewiesen, dass eine Demonstration vor der Kaserne erwartet würde. Es galt Helmpflicht und Splitterschutzwesten wurden ausgegeben. Die Demonstration ging los, und wir rückten aus, um den militärischen Sicherheitsbereich (AKA Kaserne) zu sichern. Wie bei jeder Streife während der Wache führten wir unser Sturmgewehr mit scharfer Munition mit. Dem Wachoffizier konnte man die Anspannung anmerken. Ich war froh, dass er den Befehl ausgab die Gewehre nicht wie bei der Streife üblich zu laden und zu sichern,&nbsp; sondern stattdessen nur teil zu laden (Das Magazin befindet sich in der Waffe, das Patronenlager bleibt jedoch frei). Er war sich der Gefahr eines versehentlich abgegebenen Schusses wohl sehr bewusst. Ich war wohlgemerkt zwanzig Jahre alt, wie die meisten meiner Kameraden auch.</p>
<p>Wir standen also im militärischen Sicherheitsbereich. Stundenlanges strammstehen war angesagt. Direkt vor uns der Zaun, den es zu verteidigen galt. Dahinter die Polizei, und davor die Demonstranten. Leider gab es Krawallmacher, die versuchten den Zaun zu erreichen, und von der Polizei in Gewahrsam genommen wurden. Parolen wurden skandiert, der gesamte Hass der Demonstranten entlud sich in verbaler Form, und teilweise auch in geworfenen Gegenständen auf uns. Ich hatte das Gefühl, mir würde das Adrenalin gleich aus der Nase tropfen. <em>&#8220;Nur eine Person, die es an der Polizei vorbei und über den Zaun schaffen würde, und die Situation würde eskalieren&#8221;</em> dachte ich immer wieder in Panik. Mein Blick war verschwommen, und ich nahm die Schreie wie durch Watte gedämpft wahr. Es war furchtbar laut, doch mein Gehirn hatte den Pegel einfach runtergedreht, stattdessen hörte und spürte ich das Pochen meines rasenden Herzschlages im Ohr. Ich Stand da, wie gelähmt. Ich hatte Angst. Wäre es zu einer Eskalation gekommen, ich wäre vermutlich Handlungsunfähig gewesen. Von Gesprächen mit meinen Kameraden wusste ich, dass viele sich, wie ich auch, für den Grundwehrdienst entschieden hatten, um an der demokratischen Kontrolle der Bundeswehr teilzuhaben. Wir sahen uns als Bürger in Uniform, glaubten an die wehrhafte Demokratie. Doch an diesem Nachmittag waren wir der Abschaum, der es wagt eine Waffe in die Hand zu nehmen und das töten zu lernen. Die nächsten Tage waren anders. Man konnte spüren, dass wir alle an dieser Situation zu knabbern hatten.
<p style="text-align: center;"><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=PdB3V4Hlvws&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=PdB3V4Hlvws</a></p></p>
<p>Ich kann also ein Stück weit nachvollziehen, wie sich ein Polizist fühlen muss. Der oftmals sogar direkt mit Demonstranten in Kontakt kommt. Was ich jedoch nun auf YouTube gesehen habe, macht mich vollkommen Fassungslos. Im Deeskalationstraining bei der Bundeswehr  habe ich rudimentär gelernt, wie man sich verhalten sollte, um sich möglichst defensiv zu verhalten. Mir klingt noch ein Satz im Kopf nach: &#8220;Das defensivste Verhalten zeigt man durch das Anbieten seiner verwundbarsten Körperteile.&#8221; Es gibt also kaum etwas defensiveres, als einem potentiellem Aggressor den Rücken zuzukehren, und Gefahr zu laufen, dass man Hinterrücks angegriffen wird. Genau dies tut der Radfahrer im Video. Er wendet sich ab und geht. Die Tatsache, dass der Polizist ihn zurückreißt finde ich schon abscheulich. Die anschließenden Schläge, die mit einer ungeahnten Brutalität und ohne Skrupel folgen finde ich unerträglich. Soetwas darf nicht passieren. Auch nicht in einer Situation in der man schweren psychischem Druck ausgesetzt ist. Doch leider scheint es kein Einzelfall zu sein:
<p style="text-align: center;"><span class="youtube">
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<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/UL6MAeFy42I&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;hd=1" />
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=UL6MAeFy42I&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=UL6MAeFy42I</a></p></p>
<p>Was mich weiterhin sehr betroffen macht ist eine Situation, die sich ebenfalls auf der Demonstration in Berlin zugetragen hat. Alios berichtet in seinem <a href="http://www.alios.org/blog/2009/09/mein-festnahme-bei-der-freiheit-statt-angst-2009/" target="_blank">Blog</a>, wie er erkennungsdienstlich Behandelt wurde, weil er ein Leatherman-Tool bei sich trug. Und das nicht einmal, weil er sich wegen irgendetwas weigerte, sondern weil er mit der Polizei nach bestem Wissen und Gewissen kooperierte. Ihr solltet Euch den Blogeintrag selber zu Gemüte führen, denn ich denke nicht, dass ich es vermag seine Eindrücke adäquat wiederzugeben. Ich kenne Alios nicht besonders gut, aber man hat sich auf diversen Piratenveranstaltungen bereits gesehen, und miteinander geplauscht. Auf der Landesmitgliederversammlung NRW saß ich direkt hinter ihm. Er war derjenige, der einen Livestream zur Verfügung gestellt hat. Alles in allem macht Alios auf mich keinen sonderlich gewaltbereiten Eindruck. Wenn ich mir seine Geschichte durchlese, dann kann ich nicht erkennen, dass die Behandlung gerechtfertigt war.</p>
<p>Gestern war ich auf einer Diskussionsveranstaltung der JuLis zu den Themen Vorratsdatenspeicherung, Internetzensur und Bürgerrechte. Jemand warf in die Runde, dass er nicht verstehen könne, dass nur 10.000 Menschen für ein dermaßen wichtiges Thema demonstrieren. Wenn ich mir das Video anschaue, und die Geschichte von Alios lese, dann frage ich mich ernsthaft, wieviele Menschen zu Hause bleiben, weil sie Angst haben, dass Ihnen etwas ähnliches wiederfahren könnte. Wenn Menschen Angst davor haben müssen, Ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit wahrzunehmen, dann ist unsere Demokratie gefährdet.</p>
<p>Ich sprach vorhin mit meiner Frau über das Video und Alios&#8217; Erfahrungen. Auch sie zeigte sich sehr bestürzt. Als ich mich anschließend auf den Weg machte, diesen Blogeintrag zu schreiben, fragte Sie mich, was ich vorhabe. Ich antwortete, dass ich einen Blogeintrag dazu verfassen wolle. Sie schaute mich besorgt an und fragte: &#8220;Kann Dir da irgendetwas passieren, wenn Du darüber schreibst?&#8221; Es folgte eine Sekunde betretene Stille. Plötzlich brach es zeitgleich aus uns heraus. Wenn wir diesen Gedanken auf diese Art und Weise zuende führen würden, dann befänden wir uns in einem Regime, welches nichts mehr mit einer Demokratie gemein hätte. Uns wurde schlagartig wieder klar, warum es so wichtig ist, das der Staat transparent sein muss, und die Bürger ihn nicht fürchten dürfen. Angst erstickt Freiheit und Demokratie. Wenn der Bürger Repressalien durch den Staat fürchten muss, weil er gegen Unrecht aufbegehrt, oder auf seine Menschenrechte und das Grundgesetz besteht, dann wird es bald keine Demokratie mehr geben. </p>
<p>Allein die Tatsache, dass wir nur eine kurze Sekunde darüber nachgedacht haben, ob ich diesen Blogeintrag besser nicht schreiben sollte zeigt auf erschreckende Weise, dass wir weiterhin mit allen rechtstaatlichen Mitteln für die Stärkung des Grundgesetzes kämpfen müssen. Unsere Kinder sollen niemals eine solche Schrecksekunde erfahren müssen.</p>
<div class="zemanta-pixie"><img class="zemanta-pixie-img" alt="" src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=1271875e-8920-8a9c-a4fa-fd20271d1643" /></div>
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		<title>Die Piratenpartei ist im Internet &#8220;äußerst schwach&#8221; aufgestellt&#8230; Nicht!</title>
		<link>http://blog.nodemaster.de/2009/08/16/die-piratenpartei-ist-im-internet-auserst-schwach-aufgestellt-nicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 10:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
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		<category><![CDATA[Statistiken]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Markert von Focus Online meint, die Piratenpartei sei im Internet äußerst schwach aufgestellt. Warum diese Aussage falsch ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Oliver Markert" href="http://www.focus.de/intern/impressum/autoren/?id=4651" target="_blank">Oliver Markert</a> stellt bei Focus Online eine ziemlich gewagte These auf. In seinem <a title="Podcast" href="http://www.focus.de/politik/videos/podcast-check/piraten-podcast-ein-digitales-armutszeugnis-sondergleichen_vid_12235.html" target="_self">Podcast</a>, welchen er &#8220;Ein digitales Armutszeugnis sondergleichen&#8221; betitelt, erläutert er:</p>
<blockquote><p>Für eine Partei die mit digitalen Themen Punkten will, sind die Piraten äußerst schwach aufgestellt.</p></blockquote>
<p><span id="more-376"></span></p>
<p>Das ist ziemlich erstaunlich, denn die meisten &#8220;Netizens&#8221;, sehen das anders. Aber nun gut, dass ist ein subjektiver Eindruck, den ich habe, und den eventuell andere ebenfalls Subjektiv teilen. Immerhin könnte man davon ausgehen, dass ein Focus-Reporter umfassend zu dem Thema recherchiert, bevor er eine so gewagte und vernichtende Aussage trifft. Wobei man ihm unstrittig zustimmen muss, ist dass der <a title="YouTube-Channel" href="http://www.youtube.com/piratenpartei" target="_blank">YouTube-Channel</a> der Piratenpartei ziemlich öde ist. Was ich aber ziemlich erstaunlich finde ist, dass Herr Markert sich deshalb zu folgender Aussage hinreißen lässt:</p>
<blockquote><p>Mit dieser Präsenz [bei Youtube] unterstreicht die Piratenpartei Ihren Ruf als Spaßpartei, die niemand ernst zu nehmen braucht.</p></blockquote>
<p>Von einem &#8220;Online-Autor&#8221; Jahrgang &#8217;80 würde man eigentlich erwarten, dass er mal ein wenig über den Tellerrand blickt, und weis, dass das Internet kein &#8220;Frontalmedium&#8221; mehr ist, wo sich die Rezipienten die Informationen an der Stelle abholen, wo sie für sie ausgeteilt wird. Im Gegensatz zu den anderen Parteien gibt es bei den Piraten nämlich eine große Menge engagierter Menschen, die Informationen selbständig ins Netz stellen, ohne dass diese erst von den Vorständen freigegeben werden müssten. Dies entspricht der Intention des Web 2.0. Man sollte davon ausgehen, dass ein &#8220;Online-Autor&#8221; die Methoden kennt, Informationen im Web 2.0 zu recherchieren. Herr Markert scheint allerdings zum einen nur Wahlkampf auf YouTube zu kennen, und zum anderen davon auszugehen, dass dieser nicht mit den Mitteln des Web 2.0 gemacht werden kann. Dabei wäre das vorgehen so einfach. <a title="YouTube besitzt eine Suche" href="http://www.youtube.com/results?search_query=piratenpartei" target="_blank">YouTube besitzt eine Suche</a>. Dort muss man lediglich &#8220;Piratenpartei&#8221; eingeben, und man erhält eine Menge interessanter Videos.</p>
<p>Doch wie sieht es grundsätzlich aus, mit der Positionierung der Piratenpartei im Internet? <a title="Alexa" href="http://www.alexa.com/siteinfo/piratenpartei.de" target="_blank">Alexa</a> gibt hierüber umfassend Auskunft, und kann von jedem zum recherchieren verwendet werden. Die Ergebnisse sind sehr verblüffend, weil sehr konträr zu den Erkenntnissen des Herrn Markert. Ich habe zunächst bei Google die jeweiligen Parteinamen eingegeben, die ich vergleichen wollte, und jeweils die Domain des ersten Treffers zum Vergleich bei Alexa verwendet. Leider kann man nur mit vier weiteren Seiten vergleichen. Daher beschränkte ich mich auf die SPD, die FDP, die Grünen und die CDU. Dazu ist anzumerken, dass die Piratenpartei erst mit der Europawahl richtig bekannt wurde. Die nun folgenden Zahlen sprechen für sich:</p>
<div id="attachment_382" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-382" title="Pageviews der Parteien" src="http://blog.nodemaster.de/wp-content/uploads/2009/08/pageviews.png" alt="Pageviews der Parteien" width="400" height="220" /><p class="wp-caption-text">Pageviews der Parteien</p></div>
<p>Die sogenannten &#8220;Pageviews&#8221; geben an, wie oft im globalen Vergleich eine Webseite aufgerufen wird. Es ist deutlich zu erkennen, welche Vorreiterrolle die Piratenpartei hier einnimmt. Laut Alexa ist der Prozentsatz der Pageviews in den letzten drei Monaten um 932% gestiegen. Interessant ist bei der Gesamtbetrachtung auch, dass bereits vor einigen Wochen der Blog <a title="Farbwolke" href="http://farbwolke.de/die-bundesparteien-1-im-design-check/" target="_blank">Farbwolke</a> das Design der Piratenpartei massiv bemängelt hat. Ich finde immer wieder sehr interessant, dass viele Designer der Auffassung sind, dass das wichtigste an einer Webseite das Design mit vielen Links, Videos und Bildern sei. Das Design der Piratenpartei Webseite ist schlicht, übersichtlich und nicht aufdringlich. Eigentlich sollte jeder Designer seit dem Erfolg von Google wissen, dass es exakt das ist, was die meisten Benutzer sehen wollen.</p>
<div id="attachment_383" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-383" title="Pageviews pro Benutzer der Parteien" src="http://blog.nodemaster.de/wp-content/uploads/2009/08/pageviewsperuser.png" alt="Pageviews pro Benutzer der Parteien" width="400" height="220" /><p class="wp-caption-text">Pageviews pro Benutzer der Parteien</p></div>
<p>Die Pageviews an sich sagen nicht viel über eine Webseite aus. Wichtig ist auch die Frage, wie viele Seiten auf der Webpräsenz sich ein Benutzer anschaut. Je interessanter und ansprechender eine Webseite ist, umso mehr Seiten schaut sich ein Benutzer an. Die Pageviews pro Benutzer sind daher ein wichtiges Indiz für die Relevanz und Qualität des Inhaltes der Webseiten. Auch in dieser Kategorie führt die Webseite der Piratenpartei und während die anderen Parteien mit der Relevanz und Qualität der Webseiten stagnieren, konnte die Piratenpartei in den letzten drei Monaten die Pageviews der Benutzer um 54% steigern.</p>
<div id="attachment_393" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-393" title="Verweildauer auf den Seiter der Parteien" src="http://blog.nodemaster.de/wp-content/uploads/2009/08/timeonsite1.png" alt="Verweildauer auf den Seiter der Parteien" width="400" height="220" /><p class="wp-caption-text">Verweildauer auf den Seiten der Parteien</p></div>
<p>Ein weiterer bedeutender Faktor für die Reichweite einer Webseite ist die durchschnittliche Verweildauer einzelner Benutzer auf einer Webpräsenz. Ist diese sehr gering, so ist davon auszugehen, dass der Benutzer die Seite zwar aufgesucht hat, die Seite, oder den Inhalt jedoch uninteressant fand. Ist die Verweildauer dagegen besonders hoch, so ist davon auszugehen, dass sich der Benutzer intensiver mit den Inhalten auseinandersetzt. Die Piratenpartei konnte die durchschnittliche Verweildauer Ihrer Leser in den letzten drei Monaten um 52% steigern, während die Anzahl der Bounces (Besucher, die nur eine einzelne Seite der Webpräsenz ansehen) in der gleichen Zeit um 14% gesenkt wurde. Was in dieser letzten Grafik besonders interessant ist, ist dass die FDP auf zweiter Stelle nach der Webseite der Piratenpartei steht. Laut dem oben genannten Farbwolke-Blog ist das jedoch designtechnisch die schlimmste Webseite. Auch hier kann man also erkennen, dass es dem Wähler mehr auf Inhalte als bunte Bildchen ankommt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Piratenspot Parodie</title>
		<link>http://blog.nodemaster.de/2009/08/15/piratenspot-parodie/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 20:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Parodie]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenspot]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Youtube ist eine Parodie auf die Piratenspots aufgetaucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Parodie ist die höchste Form der Anerkennung. Immerhin muss man sich mit der Materie, die man parodieren möchte intensiv auseinandergesetzt haben. Schon immer gab es bei den Piraten einige Stimmen, die der Ansicht waren, dass einige der Piratenspots (insbesondere die ersten) oft düster, schwarzmalerisch und destruktiv seien. Weiterhin sind einige wenige der Piraten, die sich am lautesten in Foren kundtun etwas paranoid, oder haben zumindest paranoide Tendenzen. Ein ebenso diskutiertes Thema ist, dass die Piratenpartei eine Art Sammelbecken für Verschwörungstheoretiker und Personen jeglicher Gesinnung ist, die in anderen Parteien kaum Fuß fassen konnten.</p>
<p><span id="more-365"></span></p>
<p>Daher ist es kaum verwunderlich, dass <a title="meapiratearr" href="http://www.youtube.com/user/meapiratearr" target="_blank">meapiratearr</a> diese Themen aufgegriffen hat und satirisch aufgearbeitet hat. Das Video ist grafisch nicht der Bringer, aber schon interessant gemacht. Die Sprecherstimme allerdings sollte die Piratenpartei definitiv für sich gewinnen. Denn als Pirat überzeugt sie ungemein. Grundsätzlich ist es aber schön zu sehen, dass die Piratenpartei mittlerweile bekannt genug ist, dass andere Leute anfangen sich auf satirische Weise mit ihr auseinanderzusetzen.</p>
<p style="text-align: center;"><span class="youtube">
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<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hJvPR99O7h0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;hd=1" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/hJvPR99O7h0&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="360"></embed>
<param name="wmode" value="transparent" />
</object>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hJvPR99O7h0&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=hJvPR99O7h0</a></p></p>
<p style="text-align: left;">Wer sich lieber die Originale ansehen möchte findet sie natürlich auf der <a title="Piratenspot" href="http://piratenspot.de/" target="_blank">Piratenspot</a> Webseite.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten in Wesseling</title>
		<link>http://blog.nodemaster.de/2009/08/14/podiumsdiskussion-mit-den-burgermeisterkandidaten-in-wesseling/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 20:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Podiumsdiskussion]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wesseling]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu den kommenden Kommunalwahlen sind in Wesseling leider noch keine Piraten wählbar. Aus diesem Grund folgte ich einer Einladung der Wählergemeinschaft W I R / Freie Wähler Wesseling. Diese haben alle Bürgermeisterkandidaten zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Anwesend waren Hans-Peter Haupt von der CDU, Sabine Geyr von der SPD, Sascha Jügel von den Linken und Marie-Therese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den kommenden Kommunalwahlen sind in Wesseling leider noch keine Piraten wählbar. Aus diesem Grund folgte ich einer Einladung der Wählergemeinschaft <a title="W I R / Freie Wähler Wesseling" href="http://www.wir-fww.de/" target="_blank">W I R / Freie Wähler Wesseling</a>. Diese haben alle Bürgermeisterkandidaten zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.</p>
<p><span id="more-352"></span></p>
<p>Anwesend waren <a title="Hans-Peter Haupt" href="http://www.cdu-wesseling.de/" target="_blank">Hans-Peter Haupt</a> von der CDU, <a title="Sabine Geyr" href="http://www.sabinegeyr.de/html/-1/welcome/index.html" target="_blank">Sabine Geyr</a> von der SPD, <a title="Sascha Jügel" href="http://www.dielinke-wesseling.de/ueber_uns/wahlen_und_kandidaten/der_buergermeisterkandidat/" target="_blank">Sascha Jügel</a> von den Linken und <a title="Marie-Therese Kutzer" href="http://www.gruenewesseling-fraktion.de/ortsverband/wahl2009.php?site=1&amp;langtext=10#10" target="_blank">Marie-Therese Kutzer</a> von den Grünen. Nicht anwesend war die FDP, sowie der zweite Bürgermeisterkandidat der CDU. Die Wählergemeinschaft W I R / Freie Wähler Wesseling stellt keinen Bürgermeisterkandidaten.</p>
<p>Das wohl interessanteste: Die CDU in Wesseling macht Wahlkampf für zwei Bürgermeister. Der seit 1999 im Amt befindliche Bürgermeister Günter Ditgens war bis Ende letzten Jahres der einzige Kandidat der CDU. Doch leider sprach ihm seine <a title="Partei nicht das Vertrauen aus" href="http://www.rhein-erft-online.ksta.de/html/artikel/1228404079348.shtml" target="_blank">Partei nicht das Vertrauen aus</a>. Plötzlich stand die CDU ohne Bürgermeisterkandidaten da. Hans-Peter Haupt wurde daher als Bürgermeisterkandidat aufgestellt. Dies jedoch hindert Herrn Ditgens nicht daran weiterhin Wahlkampf zu betreiben und sich zu bewerben. Auf der Podiumsdiskussion wurde erläutert, dass Herr Ditgens daher eigentlich von der Partei ausgeschloßen werden müsste [Anm.: Kann das jemand bestätigen?]. Ob ein entsprechendes Verfahren eingeleitet wurde, konnte von der CDU nicht bestätigt werden.</p>
<p>Nach Meinung vieler Anwesender ist die Kommunalpolitik in den letzten zehn Jahren am Bürger vorbei, von oben herab abgehandelt worden. Jemand merkte an, dass die Bürger bisher verwaltet wurden, statt mit Ihnen und für sie Politik zu machen. Aus diesem Grund gründete sich auch die Wählergemeinschaft. Das führte offensichtlich auch dazu, dass sich alle anwesenden Kandidaten einhellig dafür aussprachen, dass mit Ihnen als Bürgermeister(in) eine bürgernähere Politik realisiert würde. Dies ist ein großer Achtungserfolg für die Wählergemeinschaft, da dies eines Ihrer wichtigsten Anliegen ist.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bauerfeind 3Sat &#8211; Elektronischer Polizeistaat</title>
		<link>http://blog.nodemaster.de/2009/08/09/bauerfeind-3sat-elektronischer-polizeistaat/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 15:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[3Sat]]></category>
		<category><![CDATA[Bauerfeind]]></category>
		<category><![CDATA[elektronischer Polizeistaat]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangserschwernisgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich bei YouTube ein interessantes Video entdeckt. Ich kannte die Sendung Bauerfeind auf 3Sat bisher noch nicht. Das kann daran liegen, dass die Sendung erst im Februar dieses Jahres auf Sendung gegangen ist. Allerdings finde ich, dass es ein sehr interessantes Magazin ist. Katrin Bauerfeind präsentiert recht locker eigene Videos und Onlineinhalte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich bei YouTube ein interessantes Video entdeckt. Ich kannte die Sendung <a title="Bauerfeind" href="http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&amp;source=/bauerfeind/131150/index.html" target="_blank">Bauerfeind</a> auf 3Sat bisher noch nicht. Das kann daran liegen, dass die Sendung erst im Februar dieses Jahres auf Sendung gegangen ist. Allerdings finde ich, dass es ein sehr interessantes Magazin ist. <a title="Katrin Bauerfeind" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_Bauerfeind" target="_blank">Katrin Bauerfeind</a> präsentiert recht locker eigene Videos und Onlineinhalte und kommentiert das ganze.</p>
<p><span id="more-338"></span></p>
<p style="text-align: center;"><span class="youtube">
<object width="480" height="360">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XvToE6SmbIQ&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;hd=1" />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
<embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/XvToE6SmbIQ&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0?rel=0&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="360"></embed>
<param name="wmode" value="transparent" />
</object>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XvToE6SmbIQ&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=XvToE6SmbIQ</a></p></p>
<p style="text-align: left;">In dem angesprochenen <a title="Dokument" href="https://secure.cryptohippie.com/pubs/EPS-2008.pdf" target="_blank">Dokument</a> über den elektronischen Polizeistaat findet sich eine wirklich interessante Top 10:</p>
<ol>
<li>China</li>
<li>North Korea</li>
<li>Belarus</li>
<li>Russia</li>
<li>United Kingdom: England &amp; Wales</li>
<li>United States of America</li>
<li>Singapore</li>
<li>Israel</li>
<li>France</li>
<li>Germany</li>
</ol>
<p>Das ist wirklich ein Armutszeugnis. Der Bericht ist übrigens von 2008. Ich wage zu behaupten, dass das Netzsperrengesetz uns auf der Top 10 weit nach oben Katapultieren wird.</p>
<p>Wer übrigens das angesprochene kostenlose Zensursula T-Shirt haben möchte, der findet es bei <a title="3Dsupply" href="http://www.3dsupply.de/shop/detail.php?PID=00004857" target="_blank">3d-Supply</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>JuLis: Argumentationsleitfaden Piratenpartei &#8211; Meine Meinung</title>
		<link>http://blog.nodemaster.de/2009/08/08/julis-argumentationsleitfaden-piratenpartei-meine-meinung/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 16:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nodemaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine Meinung zu dem Arguliner der Jungen Liberalen (JuLis) über die Piratenpartei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe JuLis,</p>
<p>ich habe soeben Euren so genannten &#8220;<a title="Arguliner" href="http://wiki.piratenpartei.de/Datei:Arguliner.Piratenpartei_03.pdf">Arguliner</a>&#8221; zur Piratenpartei gelesen. Die bisherigen Erfolge der Piratenpartei sind Euch nicht verborgen geblieben. Neben dem Erfolg bei der <a title="Wahlzentrale" href="http://www.studivz.net/wahlzentrale" target="_blank">Wahlzentrale</a> von StudiVZ haben wir Piraten auch bereits ein anderes recht bedeutendes soziales Netzwerk geentert. Das Karrierenetzwerk <a title="Xing" href="http://www.xing.com" target="_blank">Xing</a> wollte zunächst die Piratenpartei ebenfalls außen vor lassen. Jedoch entschied man sich nach bereits zehn Stunden dafür, der Piratenpartei ebenfalls eine <a title="Gruppe anzubieten" href="http://www.piratenpartei.de/node/856" target="_blank">Gruppe anzubieten</a>. Das aktuelle <a title="Wahlbarometer" href="http://wahl.xing.com/wahlbarometer/aktuelle-woche" target="_blank">Wahlbarometer</a> dort spricht eine deutliche Sprache. Auch hier sind die Piraten mit ca. 1700 Mitgliedern die größte Gruppe. Das sind fast doppelt so viele Mitglieder, wie in der danach folgenden FDP Gruppe, die aktuell ca. 900 Mitglieder hat.</p>
<p><span id="more-306"></span></p>
<p>Natürlich verstehe ich, dass dieser Erfolg nicht so bedeutend ist, wie der Erfolg bei StudiVZ. Immerhin haben dort die etablierten Parteien bereits seit geraumer Zeit die Möglichkeit gehabt Anhänger zu mobilisieren. Und dennoch wurden sie von der Piratenpartei innerhalb einer Woche mit einem enormen Abstand überholt. Das dies für Euch schmerzhaft ist, kann ich gut nachvollziehen. Weiterhin schreiben Nils und Hanni:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Die beste Strategie ist, die Piratenpartei gar nicht erst selbst aktiv ins Gespräch zu bringen und dadurch ihren Bekanntheitsgrad weiter zu steigern (keine gemeinsamen Aktionen oder Pressemitteilungen).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Das finde ich, ist ein ziemlich unwürdiges Verhalten für einen Demokraten. Ich für meinen Teil bin in der Debatte um Netzsperren nicht müde geworden immer wieder darauf hinzuweisen, dass die FDP fast geschlossen gegen das Zugangserschwernisgesetz gestimmt hat. Denn leider gab es einige Personen, die das Gegenteil verbreitet haben. Denn nach meiner demokratischen Auffassung gehört es auch dazu offen, ehrlich und wohlwollend mit allen demokratischen Parteien umzugehen.</p>
<p style="text-align: left;">Wenn Euch das Thema Bürgerrechte wirklich so sehr am Herzen liegt, dann frage ich mich ernsthaft, warum Ihr keine gemeinsamen Aktionen mit den Piraten durchführen möchtet. Natürlich kann man sich mittels Parteien voneinander Abgrenzen, aber in meinen Augen ist ein gemeinsames Ziel viel wichtiger. Und an dieser Stelle verdeutlicht Ihr auch den größten Unterschied zwischen den JuLis (und den etablierten Parteien generell) und der Piratenpartei. Die Piratenpartei versucht optimale Lösungen zu schaffen, und daran so viele Interessengruppen wie möglich zu beteiligen. Ihr dagegen wollt Euch als Partei abgrenzen und im Alleingang die Probleme lösen. Und genau deshalb punktet die Piratenpartei. Wie <a title="Aaron König" href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Aaron_Koenig" target="_blank">Aaron König</a> bereits treffend formulierte:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Die Bürger sind nicht Politikverdrossen, sie sind <strong>Parteipolitik</strong>verdrossen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Ihr führt unter anderem Burkhard Hirsch und Gerhard Baum an, die innerhalb der FDP die Bürgerrechte glaubhaft vertreten. Und ich muss sagen, ich Zolle beiden meinen größten Respekt und möchte Ihnen meine Anerkennung aussprechen. Doch leider ist die FDP keine Baum- oder Hirsch-Partei, sondern eine Westerwelle-Partei. Und Westerwelle ist in den Augen vieler Wähler jemand, der der CDU hinterherrennt, wie ein kleines Kind dem großen Bruder. Burkhard Hirsch hat dazu übrigens gesagt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Ich habe es immer für einen schweren Fehler gehalten, dass die FDP sich vor den Wahlen in einer solchen Art festlegt. In einem Mehrparteiensystem müssten die Liberalen in der Lage sein, mit allen demokratischen Parteien zu koalieren.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Ich habe keine Zahlen dazu, aber ich habe den Eindruck, dass die Zahl der &#8220;Überläufer&#8221; aus anderen Parteien in die Piratenpartei von alten FDPlern dominiert wird. Dies hat natürlich damit zu tun, dass es so viele Schnittpunkte gibt. Der große Unterschied scheint jedoch zu sein, dass die Menschen das Gefühl haben in der Piratenpartei aktiv Einfluss auf die Ausrichtung der Partei zu nehmen. Und dieses Gefühl bietet weder die FDP noch irgendeine andere etablierte Partei. Mit eurem &#8220;Arguliner&#8221; unterstreicht Ihr diese Meinung nur.</p>
<p style="text-align: left;">
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</a>
Auf den politischen Veranstaltungen zu Netzsperren, Killerspielen oder generell zu Bürgerrechten habe ich immer wieder Junge Grüne, Grüne, JuSos und SPDler getroffen. Sie alle sind mit der Piratenpartei nicht einer Meinung, aber Sie sind zumindest der Ansicht, dass die Themen der Piratenpartei alle angehen. Sie haben wenigstens den Mumm sich mit einer Grünen, oder Roten Flagge in ein Meer von orangenen Piratenflaggen einzureihen (siehe Bild) und somit ein Zeichen zu setzen. Und dafür haben Sie meinen großen Respekt. Ihr dagegen versucht den Mund zu halten und Euer eigenes Süppchen zu kochen.</p>
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