Drei Tage Glastopf
Gestern lief der Glastopf seit drei Tagen. Während dieser Zeit sind drei Bots vorbeigekommen. Ich hätte selbst bei nicht gezielter Suche mit mehr Bots gerechnet, die zufällig das Netzwerk meines Honeypots scannen.
Viele Schlüsse lassen sich bisher also leider noch nicht ziehen (außer der Tatsache, dass zumindest mein Server nicht sehr häufig gescannt wird). Interessanterweise suchten alle drei Scans gezielt nach einer Schwachstelle innerhalb einer Applikation. Bisher gab es keinen Versuch in einem Scanvorgang Schwachstellen in mehreren Applikationen zu finden. Die Bots suchten nach: VHCS, Roundcube Webmail sowie phpMyAdmin.
An phpMyAdmin kann man gut erkennen, wie kreativ der Programmierer des Schwachstellenscanners versucht, phpMyAdmin auch an ungewöhnlichen Orten aufzuspüren:
///p/m/a/config/config.inc.php?p=phpinfo();
//myadmin/config/config.inc.php?p=phpinfo();
//php-my-admin/config/config.inc.php?p=phpinfo();
//mysql/config/config.inc.php?p=phpinfo();
//dbadmin/config/config.inc.php?p=phpinfo();
//admin/config/config.inc.php?p=phpinfo();
//pma/config/config.inc.php?p=phpinfo();
//phpmyadmin/config/config.inc.php?p=phpinfo();
Gibt es tatsächlich so viele Benutzer, die dem Security by Obscurity Prinzip folgen? Immerhin besteht die Chance bei einer neu entdeckten Schwachstelle nicht umgehend attackiert zu werden, wenn die Applikation nicht im erwarteten URL-Pfad liegt. Andererseits muss man sicherstellen, dass solche Seiten auch nicht von einem Crawler gefunden und indexiert werden. Genaugenommen ist es ein Widerspruch in sich. Man kann öffentlich zugänglichen Webseiten nicht verstecken.




Hallo Marcel,
ich kann dir versprechen, sobald der Google Crawler bei dir war, wird es deutlich mehr Angriffe geben
Viele Grüße,
Lukas