Römische Aquäduktbrücke (Mechernich-Vussem)
Die Römische Wasserleitung musste in Mechernich-Vussem ein Seitental des Veybaches überqueren. Dazu wurde von den Römern eine Aquäduktbrücke gebaut, welche, teilweise rekonstruiert, besichtigt werden kann.
Ursprünglich hatte die Brücke vermutlich 13 Bögen. Die darauf in bis zu zehn Metern Höhe ruhende Wasserleitung überspannte das Tal mit einer Länge von ca. 80 Metern. Um ein Aquädukt, und das darin fließende Wasser, vor Frost zu schützen, wurde es nach Möglichkeit unterirdisch angelegt. An solchen Talüberquerungen war dies nicht möglich. Um 260 n. C. wurde die Eifelwasserleitung durch die Germanen zerstört, und nie wieder in Betrieb genommen. Während der Karolingerzeit wurden solche Bauten schließlich ausgeschlachtet. Sie stellten ein begehrtes Baumaterial dar.
In Vussem wurde ein Teil der Aquäduktbrücke rekonstruiert, welche zur Römerzeit das Wasser nach Köln transportierte. Dadurch erhält man eine ungefähre Vorstellung wie imposant dieses architektonische Meisterwerk einst gewesen sein muss. Eine Treppe führt zum Übergang vom unterirdischen Aquädukt in die Brücke. Es ist noch gut ersichtlich, dass Teile des Berges abgetragen wurden, um das Aquädukt um den Berg führen zu können. Dadurch wurde vermieden, dass das Gefälle zu stark wurde.



